Die Geschichte der Trinkhallen begann im 13. Jahrhundert in Persien, Indien und dem osmanischen Reich, wobei es sich anfangs nur um den Ausschank von Wasser drehte. Erst im 19. Jahrhundert entwickelte sich die Trinkhallenkultur zunehmend in Europa. Dabei rückte der Verkauf von Süßwaren, Getränken und Zeitungen in den Vordergrund. Aktuell gibt es noch mehr als 1000 Buden im Ruhrgebiet. Durch den hohen Wettbewerb mit Lebensmittelgeschäften etablieren sich Begriffe wie Kiosksterben. Trotz alle dem steht das kleine Büdchen an der Ecke, wie kaum eine andere Institution für die Lebensweise der Menschen im Ruhrpott.

Trinkhallen gibt es noch heute in jeder Stadt des Ruhrpotts. Manchmal etwas versteckt, doch ganz oft sieht man sie sofort. Einfach mal vorbei gehen, ein Bierchen trinken und mit den Menschen, die sich an den Buden treffen, unterhalten.

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